Das Druckverfahren
FDM Verfahren
Basierend auf dem patentierten FDM™-Verfahren (Fused Deposition Modeling, deutsch: Schmelzschichtung) der Fa. Stratasys Inc., werden funktionelle 3D Modelle aus dem stabilen und haltbaren ABS (Acrylnitril Butadien Styrol) Kunststoff erstellt.
Das Prinzip der Drucktechnik kann dabei mit dem einer Heißklebepistole verglichen werden. Das Baumaterial aus ABS ist in Drahtform in handlichen Kassetten aufgewickelt. Der 3D-Drucker fädelt den ABS Draht automatisch ein und führt ihn dem Extrusionskopf zu.
Dort wird er auf ca. 270° C erhitzt und damit verflüssigt und danach in präzisen 0,254 mm oder 0,33 mm dünnen Schichten spurweise durch eine Düse extrudiert und auf die Bauplattform aufgebracht. Durch thermisches Verschmelzen verbindet und verfestigt sich das Material sofort.
Nach dem Auftragen einer Schicht wird die Bauplattform abgesenkt und so das 3D Modell Schicht für Schicht von unten nach oben aufgebaut. Dabei entstehen keinerlei Emissionen. Die Modelle (max. Größe 205 x 205 x 305 mm) können nach der Fertigstellung sofort verwendet werden und erfordern keine eigene Nachbehandlung.
Die gegebenenfalls notwendigen Stützkonstruktionen werden mit einer zweiten Düse und dem in der Maschine, in einer zweiten Kassette, vorrätigen Stützmaterial aufgebaut.
Das Stützmaterial unterscheidet sich bezüglich seiner Festigkeitseigenschaften und seiner Farbe vom Modellmaterial. Es geht mit dem Bauteil keine Verbindung ein, wodurch die Oberfläche des Modells beim Entfernen der Stützen nicht beschädigt wird. Nach Abschluß des Bauprozesses werden die Stützen und Fixierungen einfach entfernt.
ABS-Kunststoff wird erhitzt und Schicht für Schicht mit einem Extrusionskopf aufgetragen.
Unsere Software berechnet automatische wo Modell- oder Stützmaterial im Bauprozess aufgetragen werden muss.